Um die erstellten Steuerungssysteme zu
überprüfen, muss eine geeignete
Testumgebung existieren, die den Anforderungen
verschiedener Testszenarien gerecht wird.
Idealerweise stehen dazu physikalische Testbereiche
mit entsprechenden Installationen zur
Verfügung. Da solche Bereiche nicht in
beliebiger Anzahl bereitgestellt und auch nicht
ohne Aufwand an geänderte Testszenarien
angepasst werden können, bieten wir für
den Test von Steuerungssystemen eine Verbindung aus
der realen Installation und einer Simulationsumgebung an.
Dazu wurde ein physikalisches Testfeld
instrumentiert. Im Vordergrund stand der Ausbau der
Installation als verteiltes, mikrokontroller- und
feldbusbasiertes System (siehe Abbildung). Es
wurden insgesamt vier Räume und zwei
Flursegmente eines Universitätsgebäudes
mit Sensoren und Aktuatoren
ausgestattet. Die Installation nutzt den
Feldbusstandard CAN und
Mikrokontroller (uC) der 8051-Familie. Die
Mikrokontroller übernehmen die Ansteuerung der
Sensoren und Aktuatoren sowie einfache Steuerungs-
und Regelungsaufgaben. Der Feldbus dient zur
echtzeitfähigen Vernetzung der
Mikrokontroller. Neben der Hardware für die
Mikrokontroller wurden Anschaltungen für
Temperatursensoren, Lichtsensoren,
Schalteingänge und Schaltausgänge
realisiert sowie die notwendige Firmware zur
Kontrolle des Systems über CAN implementiert.
Zur Realisierung einer Testfeldschnittstelle
über das Universitätsnetz wurden
leistungsfähige Embedded-PCs und
Standard PCs per Ethernet
angebunden. Auf diesen PCs können
zusätzlich komplexere
Steuerungssystemprototypen für Experimente
ausgeführt werden.
Weiterführende Literatur:
-
A. Metzger
Ein flexibles Testfeld für
Experimente im Bereich der Gebäudeautomation
und -simulation
SFB 501-Bericht No. 04/2001, University of
Kaiserslautern, 2001
(
abstract,
PDF, 342 KB,
gzipped postscript, 729 KB)
Fragen an:
Andreas Metzger (metzger@informatik.uni-kl.de)
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